Anastasia Koltai

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Professional development @ Career Break

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Public LinkedIn data · Sep 28, 2026

  • 𝗔𝗹𝗹𝗲 𝟵𝟰𝟵 𝗥𝗼𝗵𝗹𝗶𝗻𝗴𝗲 𝗳ü𝗿 𝗱𝗲𝗻 𝗴𝗿öß𝘁𝗲𝗻 𝗧𝗲𝗹𝗲𝘀𝗸𝗼𝗽𝘀𝗽𝗶𝗲𝗴𝗲𝗹 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁 𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻 𝗮𝘂𝘀 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗙𝗮𝗯𝗿𝗶𝗸 𝗶𝗻 𝗠𝗮𝗶𝗻𝘇. 🔭 Sie kennen 𝗦𝗖𝗛𝗢𝗧𝗧 vielleicht von Ceran-Kochfeldern. Dass dieselbe Firma den Werkstoff für das größte optische Teleskop der Welt gießt, war mir neu. Das Extremely Large Telescope der Europäischen Südsternwarte bekommt einen Hauptspiegel aus 798 sechseckigen Segmenten. Jedes rund 1,5 Meter breit und fünf Zentimeter dick. Der Werkstoff heißt ZERODUR. Eine Glaskeramik, die sich bei Temperaturschwankungen praktisch nicht ausdehnt. Genau das braucht man, wenn ein Spiegel in der Atacama-Wüste nachts auskühlt und trotzdem seine Form behalten muss. → 949 Rohlinge hat SCHOTT für das Teleskop gegossen, 798 davon bilden den Spiegel, der Rest sind Ersatz- und Prototypsegmente → zusammen über 230 Tonnen ZERODUR, alle aus dem Werk in Mainz → geschliffen werden sie danach in Frankreich, dann geht es 10.000 Kilometer nach Chile → derselbe Werkstoff steckt in der Halbleiterfertigung, dort trägt und positioniert er die Optik → 17.392 Mitarbeitende, 2,83 Milliarden Euro Umsatz → gegründet 1884 in Jena, von Otto Schott, gemeinsam mit Ernst Abbe und Carl Zeiss Und dann ist da noch etwas, das ich vorher nicht wusste: SCHOTT gehört keiner Familie und keiner Börse. Alleinige Gesellschafterin ist die Carl-Zeiss-Stiftung. Dieselbe Stiftung, der auch ZEISS gehört. Zwei Unternehmen, über die ich hier getrennt geschrieben habe, hängen also am selben Eigentümer. Die Stiftung gibt es seit 1889, SCHOTT gehört ihr vollständig seit 1919. 𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗲 𝗙𝗶𝗿𝗺𝗲𝗻 𝗯𝗮𝘂𝗲𝗻 𝗱𝗮𝘀 𝗜𝗻𝘀𝘁𝗿𝘂𝗺𝗲𝗻𝘁. 𝗔𝗻𝗱𝗲𝗿𝗲 𝗱𝗲𝗻 𝗪𝗲𝗿𝗸𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳, 𝗼𝗵𝗻𝗲 𝗱𝗲𝗻 𝗲𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗜𝗻𝘀𝘁𝗿𝘂𝗺𝗲𝗻𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗴ä𝗯𝗲. 🚀 Kurze Frage: Hätten Sie gedacht, dass der größte Teleskopspiegel der Welt in Mainz beginnt? 🙂 SCHOTT ZEISS Group ESO #HiddenChampions #Optik #Halbleiter #Astronomie #Werkstoffe

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  • 𝗗𝗲𝗿 𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲 𝗖𝗧 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁, 𝗱𝗲𝗿 𝗷𝗲𝗱𝗲𝘀 𝗥ö𝗻𝘁𝗴𝗲𝗻-𝗣𝗵𝗼𝘁𝗼𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗲𝗹𝗻 𝘇ä𝗵𝗹𝘁, 𝗯𝗿𝗮𝘂𝗰𝗵𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗻 𝗞𝗿𝗶𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹, 𝗱𝗲𝗿 𝘇𝗲𝗵𝗻 𝗪𝗼𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗹𝗮𝗻𝗴 𝘄ä𝗰𝗵𝘀𝘁. 🔬 Vor gut einer Woche hat 𝗦𝗶𝗲𝗺𝗲𝗻𝘀 𝗛𝗲𝗮𝗹𝘁𝗵𝗶𝗻𝗲𝗲𝗿𝘀 in Forchheim eine Fabrik eröffnet, die diese Kristalle im industriellen Maßstab züchtet. Laut Unternehmen ist es die einzige Halbleiter-Fabrik ihrer Art in Europa. Der Kristall aus Cadmiumtellurid wandelt Röntgenstrahlung direkt in elektrische Signale um. So misst der Naeotom Alpha jedes einzelne Röntgen-Photon statt nur die Summe vieler. Die US-Behörde FDA nannte ihn 2021 die erste große neue CT-Technik seit fast zehn Jahren. → rund 1.100 Grad Celsius, damit sich Cadmium und Tellur dauerhaft verbinden → rund zehn Wochen, bis ein einzelner Kristall gewachsen ist → danach geschnitten und poliert, im Reinraum kommt die Pixelstruktur per Lithografie dazu → rund 100 Millionen Euro investiert, über 100 neue Arbeitsplätze → Siemens Healthineers: rund 74.000 Beschäftigte, rund 23,4 Milliarden Euro Umsatz Ich hätte bei einem CT an Krankenhäuser gedacht. Nicht an Öfen, Wafer und Lithografie. Und dann ist da noch etwas: Im CT sitzt dem Detektor die Röntgenröhre gegenüber. Solche Röhren baut Siemens Healthineers unter anderem in Rudolstadt, mit Glas 8245 von SCHOTT. Laut SCHOTT hält das Glas das Hochvakuum in der Röhre und trennt Anode und Kathode elektrisch, auch bei Hochspannung. 𝗠𝗮𝗻𝗰𝗵𝗺𝗮𝗹 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗲𝗶𝗻 𝗕𝗹𝗶𝗰𝗸 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗻 𝗞ö𝗿𝗽𝗲𝗿 𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗺 𝗢𝗳𝗲𝗻 𝗯𝗲𝗶 𝟭.𝟭𝟬𝟬 𝗚𝗿𝗮𝗱. 🚀 Kurze Frage: Hätten Sie gedacht, dass in einem CT Halbleiter-Kristalle stecken? 🙂 Siemens Healthineers SCHOTT #HiddenChampions #Halbleiter #Medizintechnik #Innovation #Forchheim

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  • 𝗙𝗮𝘀𝘁 𝗷𝗲𝗱𝗲𝗿 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝗲 𝗖𝗵𝗶𝗽 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗮𝘂𝗳 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝗦𝗰𝗵𝗲𝗶𝗯𝗲 𝗮𝘂𝘀 𝗦𝗶𝗹𝗶𝘇𝗶𝘂𝗺. 𝗙ü𝗻𝗳 𝗛𝗲𝗿𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝗲𝗿 𝘁𝗲𝗶𝗹𝗲𝗻 𝗿𝘂𝗻𝗱 𝗱𝗿𝗲𝗶 𝗩𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲𝗹 𝗱𝗲𝘀 𝗪𝗲𝗹𝘁𝗺𝗮𝗿𝗸𝘁𝘀, 𝘂𝗻𝗱 𝗻𝘂𝗿 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘃𝗼𝗻 𝗶𝗵𝗻𝗲𝗻 𝘀𝗶𝘁𝘇𝘁 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝗶𝗻 𝗔𝘀𝗶𝗲𝗻. 🔬 Über den Laser von 𝗧𝗥𝗨𝗠𝗣𝗙, die Spiegel von 𝗭𝗘𝗜𝗦𝗦 und die Maschine von 𝗔𝗦𝗠𝗟 habe ich hier schon geschrieben. Alle drei arbeiten an derselben Scheibe. Hergestellt wird sie woanders: bei Siltronic AG in Burghausen und Freiberg, nach eigenen Angaben der einzige Waferhersteller außerhalb Asiens. Diese Scheibe ist ein einziger Kristall. Polysilizium schmilzt in einem Quarztiegel bei rund 1.420 Grad, ein Impfkristall berührt die Oberfläche und wird drehend nach oben gezogen. Daraus wächst ein Zylinder, der später in Scheiben gesägt und spiegelglatt poliert wird. → das Silizium ist laut Siltronic über 99,99 Prozent rein, das reinste Material der Erde im großen Maßstab → Partikelgrenze, in Siltronics eigenem Bild: zehn Sandkörner, verteilt über München → 20 Nanometer auf der Scheibe: so hoch wie ein Blatt auf dem Chiemsee, auch ihr Bild → gezogen wird in Burghausen, Freiberg und Singapur → rund 4.300 Mitarbeitende, 1,35 Milliarden Euro Umsatz 2025 Mein Geständnis: Ich kannte die Maschinen. Die Scheibe darunter hielt ich für Standardware. Und noch etwas: 300-Millimeter-Scheiben von Siltronic werden bei cosine zu Röntgenoptik für NewAthena verarbeitet, laut gemeinsamer Mitteilung das größte Röntgenteleskop, das je gebaut werden soll. 𝗗𝗶𝗲 𝗺𝗼𝗱𝗲𝗿𝗻𝘀𝘁𝗲 𝗧𝗲𝗰𝗵𝗻𝗶𝗸 𝗱𝗲𝗿 𝗪𝗲𝗹𝘁 𝗯𝗲𝗴𝗶𝗻𝗻𝘁 𝗮𝗹𝘀 𝗲𝗶𝗻 𝗲𝗶𝗻𝘇𝗶𝗴𝗲𝗿 𝗞𝗿𝗶𝘀𝘁𝗮𝗹𝗹. 🚀 Kurze Frage: Hätten Sie gedacht, dass unter jedem Chip ein einziger Kristall liegt? 🙂 #HiddenChampions #Halbleiter #Wafer #Silizium #Burghausen

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